Im Kündigungsfall schnell reagieren und alle Ansprüche sichern.

Im Kündigungsfall alle Ansprüche konsequent prüfen: z.B. geltendes Tarifrecht und unbezahlte Überstunden

 

Die meisten Arbeitnehmer und auch viele Arbeitsrechtler denken im Falle der Kündigung in erster Linie darüber nach, wie eine möglichst hohe Abfindung erzielt werden kann. Gerade bei langjährig Beschäftigten ist dies auch regelmäßig der größte Broken, der an geldwerter Entschädigung erzielt werden kann.

Regelmäßig sollte aber auch geprüft werden, welche zusätzlichen Leistungsansprüche geltend gemacht werden können. So kann etwa in einem Tarifvertrag eine andere, ggf. günstigere Kündigungsfrist vereinbart sein.

In manchen Fällen gelten auch ältere Tarifverträge fort, obwohl der Arbeitgeber aus dem Arbeitgeberverband ausgetreten ist und daher tarifliche Erhöhungen nicht an die Mitarbeiter weitergegeben hat. Hier können hohe Nachforderungen an den Arbeitgeber möglich sein.

Bei außertariflichen Mitarbeitern sollte immer auch die Nachforderung von unbezahlten Überstunden geprüft werden. Zwar verwenden viele Arbeitsverträge die Klausel "mit dem Gehalt gelten auch geleistete Überstunden als ausgeglichen". Diese Klausel greift jedoch nicht, wenn mehr als 48 Stunden in der Woche gearbeitet wird, was gerade bei Führungskräften häufiger der Fall ist.

 




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